Fallstudie: LUKS – Transformation des Facility Managements durch die Integration von big + waveware®
Übersicht
Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ist eines der grössten und modernsten Spitalnetzwerke der Schweiz. Die Verwaltung eines komplexen Portfolios aus Gebäuden, technischen Anlagen, Instandhaltungsprozessen und Compliance-Anforderungen erfordert ein digitales Ökosystem, das sowohl zuverlässig als auch zukunftssicher ist.
Um dies zu erreichen, implementierte das LUKS eine kombinierte Lösung aus big (Building Information Grid) und dem waveware® FM Tool, die über eine bidirektionale API miteinander verbunden sind. Das Ergebnis ist ein nahtloser Fluss von Gebäude-, Anlagen- und Instandhaltungsdaten über Plattformen hinweg – wodurch Doppelarbeit vermieden, die Genauigkeit verbessert und eine intelligentere Entscheidungsfindung ermöglicht wird.
Die Herausforderung
LUKS benötigte eine Lösung, um:
- Gebäude- und Anlagendaten aus verschiedenen Quellen zu konsolidieren
- eine einheitliche Datenquelle für alle Abteilungen zu gewährleisten
- die manuelle Dateneingabe und das Risiko von Inkonsistenzen zu reduzieren
- die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Instandhaltungsabläufen zu verbessern
- die langfristige Skalierbarkeit für zukünftige digitale Initiativen sicherzustellen
Herkömmliche FM-Systeme arbeiten oft isoliert voneinander, wodurch Datensilos entstehen. LUKS wollte das Gegenteil: eine vernetzte, interoperable Umgebung, in der Informationen frei und automatisch fließen

Die Lösung: big + waveware® mit einer bidirektionalen API
Dadurch schafft die Integration zwischen big und waveware® FM Tool eine einheitliche digitale Basis für das Facility Management am LUKS.
So funktioniert die Integration
big dient als zentraler Datenspeicher für Modelle, die Gebäude, Räume, Anlagen und technische Systeme detailliert abbilden.
waveware® verwaltet betriebliche FM-Prozesse wie Instandhaltung, Inspektionen und Serviceanfragen.
Eine bidirektionale API synchronisiert die Daten zwischen den beiden Systemen in Echtzeit.


Warum BIG den Unterschied macht
big ist mehr als nur eine Datenbank – es ist ein strukturiertes, intelligentes und hochskalierbares Gebäudeinformationsmodell, das für das langfristige Facility Management konzipiert wurde.
Hier sind die wichtigsten Vorteile, die LUKS durch den Einsatz von big erzielt:
Zukunftssichere Datenstruktur: Die graphbasierte Architektur von big unterstützt: digitale Zwillinge, erweiterte Analysen, Lebenszyklusplanung und Nachhaltigkeitsberichterstattung. LUKS verfügt nun über eine Grundlage, die die digitale Transformation über Jahre hinweg unterstützen wird.
Eine einzige Quelle der Wahrheit: big und waveware® arbeiten zusammen, um eine klare Definition der Datenverantwortung zu gewährleisten. Das kombinierte Ökosystem beider Plattformen konsolidiert alle Gebäude- und Anlageninformationen in einer einheitlichen, validierten Struktur.
Nahtlose Interoperabilität: big ist auf Integration ausgelegt. Sein offenes, gut strukturiertes Datenmodell erleichtert die Anbindung an FM-Tools, BIM-Plattformen, IoT-Systeme und mehr.
Automatisierte Datensynchronisation: Die bidirektionale API stellt sicher, dass alle Änderungen an Räumen, Anlagen, Wartungsmaßnahmen und Statusänderungen in beiden Systemen berücksichtigt werden. Dies eliminiert manuellen Aufwand und gewährleistet, dass die operativen Teams stets über die aktuellsten Informationen verfügen.
Verbesserte Wartungseffizienz: Da big genaue Anlagen- und Standortdaten in waveware® einspeist, sind Arbeitsaufträge präziser, Techniker wissen genau, womit sie es zu tun haben, und Wartungszyklen werden vorhersehbarer. Dies führt zu weniger Verzögerungen und einer besseren Ressourcenplanung.
Fazit
Zusammenfassend zeigt die LUKS-Fallstudie, welche Vorteile die Kombination von big mit dem waveware® FM Tool über eine bidirektionale API bietet. Durch die Zusammenführung von Gebäudeinformationen und Betriebsprozessen hat LUKS ein optimiertes, intelligentes und zukunftssicheres Facility-Management-Ökosystem geschaffen.
Diese Integration ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie moderne FM-Organisationen offene Datenstrukturen und interoperable Plattformen nutzen können, um langfristig operative Exzellenz zu erreichen.
Weitere Informationen zum Lifecycle Management finden Sie hier

